Krebsvorsorge

Frauenarztpraxis Dr. med. Annette Loeck in Hamburg-Blankenese

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung wird empfohlen ab dem 20. Lebensjahr und beinhaltet als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, abhängig vom Alter folgende Punkte: Zellentnahme mit dem Wattetupfer vom Gebärmutterhals, Abtasten der Gebärmutter und der Eierstöcke, sowie der Brust (ab dem 30. Lebensjahr). Ab dem 50. Lebensjahr erfolgt zusätzlich die Tastuntersuchung des Enddarmes, sowie ein Test auf Blut im Stuhl.

Durch eine spezielle Ausbildung im Bereich der Krebsfrüherkennung (Kolposkopiediplom) kann eine sehr hohe diagnostische Sicherheit Ihrer persönlichen Krebsvorsorgeuntersuchung gewährleistet werden. Das gilt auch besonders für die Situation, wenn Krebsvorstufen auftreten sollten, die mit Hilfe der Kolposkopie (Beurteilung des Gebärmutterhalses mit Vergrößerungsoptik) sicher kontrolliert werden können, so dass unnötige vorzeitige operative Eingriffe einerseits vermieden werden können, andererseits aber auch Läsionen erkannt werden, die einer frühzeitigen Therapie zugeführt werden sollten.

Ergänzend bieten wir Ihnen folgende individuelle Gesundheitsleistungen an:

Vaginalsonografie

Zur frühen und rechtzeitigen Erkennung von Veränderungen in der Gebärmutter (Myome, Polypen, Organveränderungen,) bzw. an den Eierstöcken (Cysten, Tumore), noch bevor sie getastet werden können.

Brustultraschall

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland, etwa jede Zehnte erkrankt daran im Laufe ihres Lebens. Aufgrund dieser hohen Relevanz legen wir auf die Früherkennungsmöglichkeiten von Brustkrebs besonders viel Wert. Ab dem 40. Lebensjahr empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Senologie die Tastuntersuchung der Brust im Rahmen der Brustkrebsfüherkennung durch bildgebende Verfahren zu ergänzen (Mammographie, Ultraschall der Brust). Eine Mammographie wird derzeit für sogenannte Nicht-Risikogruppen nur im Lebensabschnitt vom 50.-70. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Die diagnostische Sicherheit liegt hier deutlich höher, wenn ergänzend ein Ultraschall der Brust durchgeführt wird. Da Brustkrebs zunehmend auch vor Erreichen der Lebensmitte auftritt, ist es sehr wichtig, zusätzlich zur Tastuntersuchung bildgebende Verfahren, wie zum Beispiel den Brustultraschall, einzusetzen. Gerade bei jüngeren Frauen (im medizinischen Sinne Frauen vor den Wechseljahren), ist aufgrund der noch hohen Dichte des Brustdrüsengewebes die Mammographie in ihrer Aussagekraft eingeschränckt, so dass ein unauffälliges Mammographieergebnis eine nicht unerhebliche Restunsicherheit beinhaltet. Die Untersuchung der Brust mit dem Ultarschall ist nicht schmerzhaft, es werden keine Röntgenstrahlen verwandt, und sie kann somit beliebig oft wiederholt werden.

Dünnschichtzytologie

Dieses moderne Verfahren der Zellaufbereitung eines Abstrichs vom Gebärmutterhals <br />bietet deutlich höhere diagnostische Sicherheit im Vergleich zur herkömmlichen Methode (dem sogenannten &quot;pap-Abstrich&quot;). Das bedeutet, die Aussagekraft Ihres Krebsvorsorge-<br />abstriches wird hierdurch erhöht.

HPV-Test

Human Papilloma-Viren können sowohl die Entstehung von Genitalwarzen, vor allem aber auch die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs hervorrufen. Eine Infektion kann vorliegen ohne dass klinische Zeichen bereits erkennbar sind. Der Test ermöglicht unabhängig davon, ob klinische Zeichen einer Infektion vorliegen oder nicht, festzustellen, ob eine entsprechende Virusinfektion vorliegt und diese dann ggf. auch zu behandeln.

Verbesserter Immunologischer Stuhltest

Im Vergleich zum herkömmlichen Stuhltest (Haemocult), zeichnet sich dieser Test durch eine deutlich höhere Treffsicherheit aus (Vermeidung unnötiger Darmspiegelungen einerseits, sicheres Erkennnen von Auffälligkeiten andererseits), es sind keine Diätvorschriften im Vorwege einzuhalten und die Handhabung ist einfacher.

Blasenkrebsvorsorgetest

Hierbei handelt es sich um eine Urintest, der mit hoher Sicherheit Auskunft gibt über das Vorhandensein früher Blasenkrebsformen, die evt. bisher noch keinerlei Symptome verursacht haben. Er wird insbesonders Raucherinnen und jenen Frauen empfohlen, die einen häufigen Umgang mit Chemikalien haben (Haarfärbemittel).

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